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Veranstaltung 

Philipp Weber - FUTTER – STRENG VERDAULICH
Titel:
Philipp Weber - FUTTER – STRENG VERDAULICH
Wann:
11.11.2011 20.00 h

Beschreibung

 

hammerKult.Highlight.Junges Kabarett

Philipp Weber

"FUTTER – STRENG VERDAULICH"

Eintritt: 18,- € / erm. 15,- €

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Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass Teile Ihres Meeresfrüchtesalats aus Schweineknorpel bestehen, der

in Salzsäure gekocht wurde? Nein? Werfen Sie doch mal einen Blick auf Ihre Tütensuppe: explosionsgetrockneter

Sellerie, reaktionsaromatisiertes Rindfleisch, Monosodiumglutamat … Das wird uns heute verkauft als „Elsässer Zwiebeltopf“. Dabei klingt es eher nach:  „Gulasch à la Astronaut“! Und wir wollen uns doch gut ernähren. Aber was heißt gut? „Bio“, natürlich! Und „Bio“ gibt’s ja heute schon bei Lidl: Die Hühner sind glücklich, aber hinter der Kasse sitzt ’ne arme Sau! Der Deutsche ist so scharf auf Bio, dass das Zeug mittlerweile aus China heran gekarrt werden muss. So eine Öko-Gurke hat also gerne mal 5000 Flugkilometer auf dem Buckel. Dann ist es klimatechnisch auch egal, wenn man zum Naturkostladen um die Ecke in seinem Porsche Cayenne düst! Schließlich schluckt der ja Biodiesel! Biodiesel aus gentechnisch verändertem Soja, angebaut von Ex-Dschungel-Indianern in Brasilien … Na, dann: Prost Mahlzeit!

Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Und mit dieser Doppelbegabung hat er es PREISE & AUSZEICHNUNGEN 2010 Deutscher Kleinkunstpreis

mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble 2009 Bayerischer Kabarettpreis Senkrechtstarter

2008 Lachmessepreis Leipziger Löwenzahn mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble 2008 Deutscher Kabarettpreis

Förderpreis, Burgtheater Nürnberg 2007 Salzburger Stier mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble

2004 Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg 2002 Passauer Scharfrichterbeil sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischenKunstform zu erheben. Denn lange vor Renate Künast hat Philipp Weber die politische Dimension von Essen erkannt. Sein neues Programm „Futter“ ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarktregal folgenschwerer als in der Wahlkabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertolt Biolek: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“ Nach diesem Abend werden Sie sich besser, gesünder und vor allem viel entspannter ernähren. Wenn Sie überhaupt noch Appetit haben und sich nicht einfach nur vor Lachen den Bauch halten. Dieser Mann wird Ihr Leben verändern. Philipp Weber – „Ich liebe es!“